Eine Musikerin und ihre „Reporterabschreckanlage“

Geschrieben am 18. Okt, 2011 von in Allgemein

Prinzipiell beschert es dem Menschen angenehme Gefühle, wenn ein wenig Wind um ihn gemacht wird. Wenn jedoch aus dem Wind ein ganzer Orkan wird, sieht die Sache anders aus. Denn dann fühlt sich der Mensch bedrängt, bedroht und verunsichert. Doch nicht die Fans, sondern die Reporter sind diejenigen, die um den Star wie Mücken herumschwirren, jederzeit bereit zu stechen bzw. den Star in einer unvorteilhaften Pose abzulichten. Diesbezüglich hat sich nun eine US-amerikanische Sängerin etwas einfallen lassen.

Die Abschreckanlage für Reporter

So hat die bekannte Sängerin in ihrem Haus und auf dem Grundstück eine, wie sie sagt, „Reporterabschreckanlage“ installieren lassen. Diese schreckt alle Reporter effektiv, aber behutsam ab. Vor allem Letzteres ist der Sängerin wichtig. Schließlich ist sie eine herzensgute Frau und möchte nicht, dass Reporter oder besonders aufdringliche Leute vom Pizzaservice, die zu sehr in ihren Berufen aufgehen, durch Wachhunde, Elektrozäune, gehörsturzgefährdende Alarmanlagen oder ähnlich scharfe Geschütze zu Schaden kommen. Die Abschreckanlage wurde hierbei von einem Elektronikfachmann und einem Bühnenmagier angebracht. Letzterer war für die Tarnung der Anlage zuständig und musste deshalb u.a. Kabel mit Blattwerk, Kamaras mit Ästen etc. verdecken.

Was die Anlage alles kann

Die Anlage kann den Reporter auf mehrere Arten angreifen. So kann ein Reporter, der über das steigen will entweder mit Juck- oder Niespulver besprüht werden, was insofern von Vorteil ist, als der Reporter gegen eines von beiden immun sein kann. Im Garten wiederum kann der Reporter entweder mit einer fingierten Polizeistimme oder einer Stimme, die verkündet, sie sei der Bodyguard der Sängerin, in die Flucht geschlagen werden. Sollte er es dennoch bis zum Haus schaffen, kann er entweder mit einem plötzlich aufleuchtenden Skelett oder einem Messer und Gabel schwingenden Roboter, der aus der Haustür geschossen kommt, effektiv verscheucht werden. So kann die Sängerin ihre Pizza Zustellung genießen, ohne dabei fotografiert zu werden.

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